
Kein Trainer hat so viele Spiele von Thomas Müller (36) gecoacht wie die spanische Trainerlegende. Von 2013 bis 2016 arbeiteten die beiden zusammen beim FC Bayern, wurden dreimal Meister und zweimal Pokalsieger.
Auch heute bewundert Guardiola den Ur-Bayer noch – und gerät ins Schwärmen, wenn er auf Müller und seine besonderen Fähigkeiten angesprochen wird.
FC Bayern: Pep schwärmt von Müller
In der neuen Dokumentation „Thomas Müller – Einer wie keiner“ (ab 4. März bei Prime Video) sagt Guardiola über seinen Ex-Spieler: „Wenn die Spieler heutzutage ein Tor machen, rennen sie zu den Fans und zeigen denen, wie gut sie sind. Sie springen vor ihnen herum. Er (Müller; Anm. d. Red.) umarmt seine Mitspieler. Das liebe ich.“
Und weiter huldigt er Müller: „Thomas hat eine besondere Art, das Spiel zu sehen und zu lesen.“
Thomas Müller (l./hier 26) mit Pep Guardiola (hier 45) nach dem gewonnenen DFB-Pokalfinale im Jahr 2016
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Guardiola so über die Bayern-Legende äußert. In Vergangenheit verriet er, dass Müller ihm im Jahr 2013 seinen Start beim Rekordmeister deutlich erleichtert habe.
Der heutige Trainer von Manchester City: „Mein Start in München war nicht einfach. Jupp Heynckes hatte mit dem Triple-Sieg einen unglaublichen Job gemacht, wir waren viel unterwegs, und ich habe versucht, neue Ideen einzubringen. Aber Thomas war stets positiv und offen. Er hat verstanden, dass wir versuchen, bei Bayern München etwas aufzubauen, das Bestand hat.“
Klar ist: Unter keinem Trainer war Müller auf persönlicher Ebene so erfolgreich wie unter Guardiola. In 148 Pflichtspielen stand der Bayer knapp 11.000 Minuten auf dem Rasen, erzielte dabei 79 Tore und gab 47 Assists.
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In der laufenden Saison sieht das deutlich anders aus. Unter Vincent Kompany (38) kommt Müller nur noch seltener zum Zug, er stand bislang nur in sechs Liga-Partien in der Startelf.
Der Vertrag der Klub-Legende läuft im Sommer 2025 aus. Bislang ist noch keine Entscheidung gefallen, wie es mit dem Weltmeister von 2014 weitergeht.


