
Hansi Flick (59) hat seine Spieler unmissverständlich aufgefordert, gegenüber Schiedsrichtern Respekt zu zeigen. Anlass war die Rote Karte für Real Madrids Jude Bellingham nach einem Streit mit dem Schiedsrichter (bein 1:1 gegen Osasuna).
Bellingham erklärte nach dem Spiel am Samstag, er habe den Schiedsrichter nicht beleidigt und sprach von einem Missverständnis. Am Sonntag entschuldigte er sich in den sozialen Medien: „Es tut mir leid, dass ich meine Mannschaft in eine so schwierige Lage gebracht habe.“
Bellingham im Disput mit dem Schiedsrichter
Barça-Coach Flick sprach am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Rayo Vallecano: „Es ist respektlos. Für mich ist das so. Aber ich muss ja nicht darüber entscheiden, wie das bestraft wird“, sagte er auf einer Pressekonferenz. „Ich mag dieses Verhalten nicht und habe das heute meinen Spielern gesagt, weil es sehr wichtig ist. Eine Rote Karte ist eine Schwäche und wir mögen das nicht. Wir haben eine Person auf dem Platz, die mit dem Schiedsrichter diskutieren darf, und das ist der Kapitän. Das müssen wir akzeptieren.“
Barca, derzeit auf Platz drei, kann mit einem Sieg gegen Rayo am Montagabend wieder an die Spitze der LaLiga zurückkehren.
Bellingham mit Komplett-Aussetzer?
Der Ex-Dortmunder soll den Schiedsrichter beschimpft haben, ein „Fuck you“ soll gefallen sein. Der englische Nationalspieler bestreitet das. Laut Real seien stattdessen die Worte „Fuck off“ gefallen, eher an sich selbst gerichtet.
In der spanischen Presse sorgten die „Respektlos“-Aussagen von Flick für Aufsehen. Die Madrider Sport-Zeitung „as“ schrieb auf dem Titel: „Flick: ‚Bellingham ist respektlos‘.“ Die „Marca“: „Flick: Für mich ist Bellinghams Verhalten in jeder Situation respektlos“.

