
Der Brasilianer Ronaldo (48) wurde zweimal Weltmeister, spielte in Europa bei den größten Klubs (PSV Eindhoven, FC Barcelona, Inter Mailand, Real Madrid und AC Mailand), mit denen er nationale und internationale Titel sammelte.
Jetzt hat der zweimalige Weltfußballer in einem Interview mit seinem Landsmann Romario (59) über seine aktive Zeit in Spanien bei Barça und Real gesprochen.
Dabei verriet Ronaldo unter anderem den besten und den schlechtesten Mitspieler seiner unglaublich erfolgreichen Karriere. Klar ist: Der Stürmer kickte an der Seite von absoluten Weltstars wie Ronaldinho, Zinédine Zidane, Roberto Carlos, David Beckham oder Luís Figo.
Allerdings liefen auch weniger talentierte Kicker mit Ronaldo auf dem Platz. Nun erklärte er, welches der schlechteste seiner Mitspieler war.
Ronaldo knallhart: „Es gab einen Spieler bei Real Madrid, der war ein Witz. Gravesen war ein wirklich toller Typ, ein sehr guter Mensch. Vor kurzem hat er ein Pokerturnier mit 50 Millionen Dollar gewonnen. Aber im Fußball war er wirklich sehr schlecht.“
April 2005: Thomas Gravesen (l.) hilft Ronaldo beim Spiel gegen Real Sociedad auf die Beine
Hintergrund: Der Däne Thomas Gravesen (48) war im Januar 2005 für eine Ablösesumme von rund 3,4 Millionen Euro aus England von Premier-League-Klub Everton zu den Königlichen gewechselt.
Der ehemalige HSV-Profi (1997 bis 2000) wurde damals verpflichtet, um eine Lücke im defensiven Mittelfeld zu schließen. Für Real Madrid absolvierte Gravesen 49 Spiele, im August 2006 wechselte er dann weiter zu Celtic Glasgow. 3 Mio. Euro überwiesen die Schotten für den Spieler.
Gravesen der schlechteste Mitspieler von Ronaldo. Aber welcher war der beste?
Für Ronaldo ganz klar der Franzose Zinédine Zidane. Die Brasilien-Legende erklärt: „Der beste Spieler, mit dem ich zusammengespielt habe? Auf Vereinsebene Zidane. Zizou war ganz anders, er hatte viel Klasse und eine unglaubliche Technik. Er hat alles einfach gemacht.“
Ronaldo hatte in der Saison 1996/97 für den FC Barcelona gespielt, wechselte dann zu Inter Mailand. Nach fünf Jahren in Italien holte ihn Real Madrid zurück nach Spanien. Bei den „Blancos“ spielte er bis Anfang 2007. In 177 Spielen gelangen ihm 103 Tore.
Interessant: An seinen Barça-Abgang hat er gar keine guten Erinnerungen. Damals sei ihm ein neuer Vertrag versprochen worden, doch daran hätten sich die Klub-Bosse nicht gehalten: „Das war ein Schlag in die Magengrube. Ich habe die Stadt geliebt.“

