
Der Super-Stürmer darf nicht ran!
Nach einem ordentlichen Einstand für Manchester City in der Premier League (3:1 gegen Chelsea) steht der Ex-Frankfurter Omar Marmoush vor dem Spiel gegen den FC Brügge in der Champions League (21 Uhr, im Liveticker bei SPORT BILD) nicht einmal im Kader der Cityzens – was ist denn da los?
Entwarnung für alle Fans: Es liegt nicht an der sportlichen Leistung des Ägypters, einem Zerwürfnis oder einer Verletzung. Vielmehr verhindert eine Regel der Uefa seinen Einsatz.
Obwohl Marmoush in dieser Saison noch nicht in der Champions League aufgelaufen ist (mit der Eintracht spielte er in der Europa League), ist der Nationalspieler aufgrund der Uefa-Wettbewerbsbestimmungen nicht spielberechtigt. Das letzte Ligaphase-Spiel für City muss daher ohne die neueste Waffe von Trainer Pep Guardiola (53) stattfinden.
Im „Endspiel“ gegen Brügge kann Man-City-Trainer Pep Guardiola seinen Neuling Marmoush nicht bringen
Keine Registrierung in der Ligaphase
Erklärung: Laut Uefa dürfen Mannschaften in allen drei europäischen Wettbewerben keine neuen Spieler registrieren, die im Januar-Transferfenster verpflichtet wurden. Marmoush kam von Frankfurt für insgesamt 80 Millionen Euro.
Sollte City gewinnen und in die K.-o.-Phase einziehen, könnte Marmoush durch eine Registrierung aber ohne Probleme eine Spielberechtigung erhalten. Teams dürfen vor Beginn der Play-offs jeweils drei neue Spieler registrieren.
Kein Haaland-Marmoush-Traumsturm
Manchester wird die Dienste des knipsenden Ägypters (20 Tore in 26 Spielen für Frankfurt) schmerzlich vermissen: Peps Team steht auf dem 25. Rang von 36 Mannschaften – und ist der einzige englische Klub, der sich nicht unter den ersten 20 wiederfindet.
Klar ist: Ein Unentschieden gegen Brügge reicht den Skyblues nicht! Das oder sogar eine Niederlage würde bedeutet, dass Man City diese Saison international nicht mehr stattfindet.
Erschwerend kommt für die Superstars um Erling Haaland (24), Phil Foden (24) und Co. hinzu: Auch für Brügge geht es noch um den Einzug in die Play-offs – und damit international um alles.

