
Er heißt Presidents Cup. Sollte aber eigentlich Verlierer-Cup heißen.
Denn dort spielen am Ende die Mannschaften, die bei der Handball-WM bereits in der Vorrunde scheiterten. Heißt: Letzter in der Vierer-Gruppe wurden. Am Ende geht es noch um die Plätze 25 bis 32.
Handball: Entscheidung erst im Shootout! Das ist das schlechteste WM-Team
Nun wurde im kroatischen Porec auch das schlechteste Team der WM ermittelt. Im Spiel um Platz 31 standen sich Kuba und Guinea in einer nahezu leeren Halle gegenüber.
Zwei Mannschaften, die in Vorrunde und Presidents-Cup bisher sechs Niederlagen kassierten und am Ende auf ihren ersten WM-Sieg hofften.
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Und weil natürlich kein Team Letzter werden wollte, reichte die reguläre Spielzeit nicht aus. 28:28 (16:16) hieß es nach 60 Minuten. Noch immer warteten die Kubaner und Westafrikaner also auf ihren ersten Sieg bei der WM.
Immerhin: Eine Verlängerung gab es nicht. Es ging direkt ins Siebenmeterwerfen (Shootout). Und das gewann Guinea mit 5:3, sodass es am Ende 33:31 hieß. Der Jubel war grenzenlos, weil diese Mannschaft damit Geschichte geschrieben hat.
Erstmals hatte sich Guinea als Fünfter der Afrikameisterschaft für eine WM qualifiziert. Und verlässt die nun auch mit dem ersten Sieg ihrer WM-Geschichte. Kuba reist dagegen ohne Sieg ab.

