
Die Kohle-Verhandlungen sind beendet!
Rechtzeitig vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft hat der Deutsche Handballbund (DHB) mit seinen Nationalspielern Einigkeit in Sachen Prämien-Regelung erzielt!
Am Samstag trifft die DHB-Auswahl in Hamburg in der mit 11.000 Zuschauern ausverkauften Barclays Arena auf Brasilien (16.20 Uhr, ZDF.de und Sportstudio.de). Schon vorher ist geklärt, was Kapitän Johannes Golla (27) & Co. bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Dänemark, Kroatien und Norwegen an Prämien einstreichen können.
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Für den DHB musste erstmals der Vorstand Sport Ingo Meckes (48) die Verhandlungen führen. Mit ihm am Tisch saß Kapitän Golla als einziger Spieler. Heißt: großer Vertrauensbeweis von den Kollegen für den Kapitän und Abwehrchef.
Vor zwei Jahren bei der WM 2023 in Polen und Schweden verhandelte noch der Mannschafts-Rat mit Golla, Andreas Wolff und Kai Häfner um die Prämie. Für den DHB damals am Tisch: der ehemalige Vorstand Sport (Axel Kromer) und der Vorstandsvorsitzende Mark Schober.

Führte für den DHB die Verhandlungen über die WM-Prämie: Ingo Meckes (Vorstand Sport),
Für den Titel hätte der DHB damals 400.000 Euro gezahlt (aufgeteilt auf alle eingesetzten Spieler, ohne Staff). Für Platz 2 hätte es 300.000 Euro gegeben, 200.000 für Platz 3 und 100.000 für Platz 4. Am Ende wurde es der fünfte Platz …
Zwei Jahre später hat Golla für seine Kollegen einen Zuschlag rausgehandelt. „Wir haben uns von der Dimension her gut gefunden. Natürlich war es eine Verhandlung und nicht irgendwie ein Kaffeeklatsch“, lobt Meckes auf SPORT BILD-Anfrage den Austausch mit Golla. „Es ging aber nicht über Tage.“

Ergebnis des Prämien-Pokers: Der DHB hat für die Spieler im Falles des Titel-Gewinns in diesem Jahr 475.000 Euro ausgelobt. Für Platz 2 gibt es 350.000 Euro, für Platz 3 noch 250.000 Euro und 125.000 Euro für Platz 4.
Sollten mehr als 19 Spieler eingesetzt werden müssen, würde die Titel-Prämie steigen, wäre aber 500.000 Euro gedeckelt.
Im Vergleich zu den Fußball-Profis sind die Handballer Kleingeld-Empfänger. Für einen Finalsieg bei der WM 2022 in Katar hätten Manuel Neuer & Co. 400.000 Euro erhalten – pro Person.
Unsere Handballer reisen am 13.1. ins WM-Quartier nach Herning/Dänemark. Am 15. Januar geht’s los – Start gegen Polen (20.30 Uhr). Weitere Vorrundengegner sind die Schweiz (17.1./20.30 Uhr) und Tschechien (19.1../18 Uhr).



