
Das Jahr 2025 startete beim BVB mit einem Ständchen und guter Laune. Video-Analyst Hüseyin Çayirli feierte seinen 34. Geburtstag, die Mannschaft sang für ihn. Eine Stimmung, die der Klub gerne bis Saisonende hätte, nachdem es in der Hinrunde – vor allem in der Liga, vor allem auswärts – ordentlich holperte.
Klar ist: Cheftrainer Nuri Sahin (36) und das Team müssen das Minimal-Ziel Platz 4 erreichen, um die Qualifikation für die Champions League zu schaffen. Und somit das kostspielige Gebilde nicht ins Wanken zu bringen.
„Dann lass ihn abhauen!“: Emotionaler Reif-Appell an Musiala
Die Planungen für den Sommer laufen intern längst. Für die Bosse um Sportdirektor Sebastian Kehl (44) und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) ein Drahtseilakt. Die Tatsache, dass mehrere Verträge von potenziellen Leistungsträgern im Sommer 2026 auslaufen, macht die Sache knifflig. Zumal eben nicht absehbar ist, ob der BVB auch in dieser Saison die Champions-League-Qualifikation packt.
Ein Name polarisiert in diesem Zusammenhang am meisten: Niklas Süle (29). Der Innenverteidiger, der verletzungsbedingt noch mehrere Wochen fehlen wird, gehört zur Garde, die bis 2026 vertraglich gebunden ist. Dass Süle den Klub nach dieser Saison verlassen wird, ist für den Spieler selbst nahezu ausgeschlossen. Er weiß: Den jetzigen Arbeitsvertrag, der ihm jährlich rund 14 Millionen Euro einbringt, wird er bei keinem anderen Verein erhalten. Bleiben zwei Möglichkeiten: Süle in anderthalb Jahren ablösefrei gehen zu lassen – oder den Kontrakt zu verlängern. Sollte sich der BVB für die zweite Variante entscheiden, steht dabei allerdings fest: Süles Gehalt müsste sich halbieren!
Ähnlich wie bei Süle gestaltet sich die Situation von Kapitän Emre Can (30). Wobei dessen Aussichten, einen neuen Vertrag über 2026 hinaus zu bekommen, derzeit recht gering sind. Can und Süle würden in der kommenden Saison mehr als 20 Millionen Euro zusammen verdienen. Geld, dass der Klub nicht für neue Spieler einplanen kann.

Stuttgarts Offensiv-Star Enzo Millot
Ein Profi, über den intern debattiert wurde, ist Enzo Millot (22) vom VfB Stuttgart. Der Mittelfeldspieler spielt eine starke Saison und kann im kommenden Sommer dank Ausstiegsklausel für knapp unter 20 Millionen Euro wechseln. Vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat (52) soll sich für Millot ausgesprochen haben. Doch es gibt auch Bedenkenträger, zu denen Ricken gehören soll. Weil der BVB bereits im vergangenen Sommer zwei Spieler per Ausstiegsklausel vom VfB losgeeist hat – Anton und Stürmer Serhou Guirassy (28) – soll nicht der Eindruck entstehen, dass die Borussia nur noch die besten Spieler aus dem Schwabenland findet.
„Ich hasse das!“: Knallharter Reif-Klartext zu Sané
Auch der Name Leroy Sané (28) fiel kurzzeitig in Dortmund. Der Nationalspieler könnte den FC Bayern nach dieser Saison ablösefrei verlassen. Weil er bei seinem Ex-Klub Manchester City und in München jedoch Jahresgehälter kassierte, die im Bereich von 20 Millionen Euro liegen, kann die Borussia bei Sané nicht mitpokern. Zumal Sané für sich selbst entschieden hat, dass er im Falle eines Wechsels nicht in der Bundesliga bleiben möchte.




