
Eine weitere Medaille oder gar ein weiterer Titel kommt bei ihm erst mal nicht hinzu.
Kentin Mahé hat die WM (ab 14. Januar) knapp verpasst. Nach seiner Sehnenverletzung im Ellbogen und anschließender Operation ist der Franzosen-Star in Diensten des VfL Gummersbach noch nicht wieder in der Verfassung, um ein großes Handball-Turnier durchzuhalten.
Handball: Superstar Kentin Mahé wollte schon mit fünf Weltmeister werden
Dafür gibt der Weltmeister und Olympiasieger überraschende Einblicke in seine private Geschichte – im HBL-Format „Never Stop“.
„Ich will der Beste sein. Ich werde der Beste sein. Ich bin der Beste. Die Sätze habe ich Tage, Wochen, Monate, wiederholt. Und das mehrmals am Tag. Wenn das Spiel dann angepfiffen wird, bist du bereit“, erklärt der Mittelmann. „Die Arbeit findet halt im Kopf statt.“
Schon früh hatte er daran gedacht, Weltmeister zu werden. Mahé: „Ich wollte meinem Vater unbedingt nacheifern und Weltmeister werden. Das habe ich schon mit fünf, sechs Jahren gesagt.“ Mutter Karin lacht in die Kamera: „Schon mit zwei Jahren konntest du mit einem Plastikball dribbeln und Tor rufen, wenn der Ball die Wand traf.“ Und Vater Pascal, der 1995 Weltmeister wurde: „Besonders stolz sind wir, weil wir weltweit die einzigen Vater und Sohn sind, die Olympiamedaillen und Weltmeistertitel haben.“
Mahé junior gibt zu: „Ich war schon sehr früh bereit, für meinen Sport alles aufzuopfern. Ich hatte keinen Plan B, ich hatte nur Plan A.“
Zu Wort kommt auch Jörg Bohrmann, sein früherer Jugendtrainer in Dormagen, von dem Mahé heute noch schwärmt. Bohrmann erzählt: „Kentin war schon ein spezieller Typ, weil er immer alles perfekt machen wollte. Das habe ich schon beim ersten Training gemerkt. Es war spannend mit ihm, aber nicht leicht.“ Und lachend zu Mahé: „Du hast die Pubertät erfunden.“
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