
Das Zickzack-Jahr von Bryan Zaragoza (23).
Im Februar kam der Spanier von Granada zum FC Bayern. Unter Trainer Thomas Tuchel aber kam er bei den Münchnern nur siebenmal (einmal in der Startelf) zum Einsatz, war ansonsten außen vor.
Für Zaragoza ging es dann im Sommer für eine Leihgebühr in Höhe von 250.000 Euro zurück nach Spanien, seit dem Sommer läuft er für Osasuna auf. Und zwar deutlich öfter als zuvor für die Bayern.
15 LaLiga-Spiele absolvierte er bisher (doppelt so viele Liga-Spiele wie bei Bayern), in der Startelf stand er 13 Mal. Durch die Top-Leistung bei seinem Leih-Klub spielte sich Zaragoza zuletzt sogar zurück in die spanische Nationalmannschaft. Anfang Dezember bremste ihn ein Mittelfußbruch aus. Wann er zurückkommt, ist noch offen. Im Sommer soll er aber zurück nach München. Oder?
Osasuna will den Offensivmann gern halten und fest verpflichten, die Bayern sind nach SPORT BILD-Informationen gesprächsbereit. Das Ziel der Münchner: Die 18 Mio. (über vier Mio. Leihgebühr und später 14 Mio. Ablöse), die sie an den FC Granada gezahlt haben, wieder einnehmen.
Zaragoza am 12. Mai 2024: Das 2:0 gegen den VfL Wolfsburg war seine einzige Partie, in der er für die Münchner in der Startelf stand
Wie gut er sich trotz der Verletzung bei seinem neuen Klub fühlt, machte er jetzt gegenüber „Relevo“ deutlich. Zaragoza: „Ich fühle mich sehr wohl mit meinen Teamkollegen, dem Trainerstab und den Menschen dort.“
Über seinen Ex-Verein dagegen sagt er: „Mir wurden bei Bayern München viele Sachen versprochen, die nicht gehalten wurden.“
Es geht um seinen auslaufenden VertragZukunfts-Ansage von Sané!
Und außerdem: „Ich habe lange gebraucht, um mich dort einzugewöhnen. Es ist ein anderes Land, eine andere Sprache, anderes Essen, eine andere Liga. Da dauert die Eingewöhnung nicht nur einen Monat.“
Aber: „Dann wurde schnell gesagt, dass meine Verpflichtung sinnlos für Bayern München gewesen ist. Die Medien haben mich fertig gemacht, denn angeblich konnte ich weder Englisch noch Deutsch sprechen. Ich bekomme sowas nicht mit, ich bin so, wie ich bin. Aber meine Eltern haben sehr darunter gelitten.“

