
Ist er ein mahnendes Beispiel?
Trent Alexander-Arnold wird schon seit längerer Zeit mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht. Der Rechtsverteidiger des FC Liverpool gilt bei den Königlichen als möglicher Nachfolger für Dani Carvajal (32).
Jetzt hat sich ein Ex-Liverpool-Star zu Wort gemeldet, der einst den selben Weg ging – Michael Owen (44) wechselte 2004 von den Reds nach Madrid und hat Alexander-Arnold jetzt vor dem Schritt in die spanische Hauptstadt gewarnt.
Gegenüber dem britischen „Telegraph“ äußerte Owen: „Die Trent-Situation ist interessant.“ Einen Wechsel könnte man Alexander-Arnold nicht übel nehmen: „Trent hat alles für Liverpool getan. Er liebt Liverpool. Daher sollte ihm jeder Fan einen Wechsel zu Real Madrid gönnen.“
Dass ein Angebot von Real Madrid durchaus reizvoll ist, weiß der Ballon d‘Or-Sieger von 2001 selbst aus erster Hand: „Als sich mir die Gelegenheit bot, hatte ich das Gefühl, dass ich es versuchen musste.“
Zwar habe der 89-fache englische Nationalspieler nie Ambitionen gehabt, im Ausland zu spielen, trotzdem entschied er sich am Ende für einen Wechsel zu Real.
Dann schickte Owen noch eine eindringliche Warnung an Alexander-Arnold: „In dem Moment, als ich mich entschied, zu Real Madrid zu gehen, verlor ich die Kontrolle über meine Karriere und die Wahrnehmung davon.“
Michael Owen spielte ein Jahr lang für Real Madrid
Owen wechselte 2004 für 12 Mio. Euro von Liverpool zu Real Madrid, fasste bei den Königlichen aber nie Fuß. Hinter den Superstars Raul und Ronaldo war er nur die Nummer drei im Sturm. Weil er auch abseits des Platzes nie in Spanien ankam, trat Owen nur ein Jahr später den Weg zurück nach England an und wechselte zu Newcastle United.
Am Ende fand Owen dann noch versöhnliche Worte für seinen Abstecher zu Real: „Ich habe lange darüber nachgedacht, Liverpool zu verlassen, aber am Ende sagte mir etwas im Inneren, dass ich es bereuen würde, wenn ich es nicht versuchen würde.“
Ob Alexander-Arnold die Owen-Warnung bei seiner Wechsel-Entscheidung berücksichtigen wird, bleibt abzuwarten …

