
Genau 100 Spiele machte Robert Lewandowski (36) in seiner Karriere unter Pep Guardiola (53). 67 Tore gelangen ihm dabei. Trotzdem schien es nicht immer zu laufen.
Im Podcast des ehemaligen englischen Nationalspielers Rio Ferdinand, schwärmte Lewandowski zwar, erklärte aber auch: „Als Mensch war er schwierig für die Spieler, weil er damals so brillant in der Fußballtaktik war, dass er dachte: Wenn sie mir folgen, werden sie gewinnen.“
Von 2014 bis 2016 waren beide zusammen beim FC Bayern. Guardiola wechselte dann zu Manchester City (verlängerte seinen Vertrag jetzt noch einmal bis 2026), Lewandowski blieb noch bis 2022.
Der polnische Stürmer, der seit zwei Jahren beim FC Barcelona spielt, weiter: „In späteren Zeiten habe ich gesehen, dass er sich geändert hat. Ich glaube, er hat erkannt, dass es ihm manchmal mehr hilft als Taktik, wenn er menschlicher und offener ist.“ Gemeinsam gewannen sie dreimal die Meisterschaft, dazu zweimal den DFB-Pokal.
Guardiola und Lewandowski feiern den Gewinn des DFB-Pokals 2016
Lewandowski, der zuletzt wegen Rückenproblemen fehlte: „Er hat sich im Training sehr auf die Details konzentriert. Dinge, über die ich vorher nie nachgedacht habe, aber sogar die Rondos (eine Gruppe von Spielern bilden einen kleinen Kreis, wobei einer, zwei oder mehr der Teamkollegen in der Mitte versuchen, wieder an den Ball zu kommen; d.Red.) waren für ihn so wichtig.“
Ein weiterer besonderer Trainer in der Lewandowski-Karriere: Jürgen Klopp (57). 187 Spiele machte er unter ihm beim BVB – so viele wie für keinen anderen in seiner Laufbahn. Lewy: „Ich habe meinen Vater mit 16 Jahren verloren, deshalb war ich sehr verschlossen.“
Spanien-Derby abgebrochenBande bricht samt Zuschauern zusammen!
Aber: „Ich bin zu ihm gegangen, um mit ihm zu reden, und wir haben anderthalb Stunden gesprochen. Ich habe nicht alles verstanden, weil ich erst seit Kurzem in Deutschland war. Aber es war nicht so wichtig, worüber wir gesprochen haben, sondern dass er so mit mir gesprochen hat.“

