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Heftige  Unwetter  ziehen über Deutschland. Aktuell ist vor allem der Süden von schweren Gewittern betroffen. Der DWD warnt und die Lage könnte andauern.

Update vom 2. Juni, 9.05 Uhr: Auch heute noch besteht vereinzelt die  Gefahr  von Gewittern und  Starkregen . Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt etwa vor „gewittrigen Regelfällen“ in Sachsen sowie dem Süden Deutschlands. Hier könne es teils auch noch zu Starkregen mit  Niederschlägen  von bis zu  15 Litern pro Quadratmeter  kommen.

Da braut sich was zusammen. (Archiv) © Armin Weigel/dpa

Update, 21.01 Uhr: Mittlerweile ballt sich ein  Unwetterherd  an der Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Die Zelle zieht sich von Stuttgart bis in den Norden von Augsburg. Für die Kreise zwischen Ansbach und Heilbronn sowie die Umgebung von Nördlingen bis Ingolstadt gelten amtliche Unwetterwarnungen der Stufe Rot vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und  Hagel .

Die Hagelkörner können laut DWD bis zu  drei Zentimeter  groß werden, außerdem drohen Niederschlagsmengen um die  30 Liter Wasser pro Quadratmeter  und Stunde. Eine rote Unwetterwarnung des DWD bedeutet auch:  Gefahr für Leib und Leben . Konkret warnt der Wetterdienst vor Blitzschlag, herabstürzenden Ästen, umherfliegenden Gegenständen, raschen Überflutungen, möglichen Erdrutschen und Hagelschlag. Es wird empfohlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

Aktuelle Unwetterwarnung: Schwere Gewitter in mehreren Landesteilen

Update, 19.11 Uhr: In einer aktuellen Warnung spricht der DWD jetzt von schweren Gewittern und Unwettern im  südlichen Schwarzwald . Die Unwetterwarnung im Süden von Deutschland hält an. Aber auch im Norden, Nordosten, Ostsachsen und der Mitte des Landes sowie der Oberpfalz warnt der DWD vor starken Gewittern. An der  Nordseeküste  sowie den nordfriesischen Inseln kommt es außerdem zu Windböen.

Update, 18.05 Uhr: Über Nacht werden die Gewitter im Osten und Nordosten rasch ostwärts abziehen, prognostiziert der DWD. Die Region hat dann das Gröbste überstanden. Anders im Süden: Hier soll es weitere Gewitter geben, die teils in mehrstündigen gewittrigen Starkregen übergehen. „Nur sehr zögernd abschwächend“, schreibt der DWD. Am Montag tagsüber folgen dann weitere Gewitter im Süden und Osten, dabei Starkregen mit um die  20 Liter pro Quadratmeter  in kurzer Zeit.

Update, 17.10 Uhr: Das nächste Unwetter-Update des DWD bringt wieder eine neue Warnung. Jetzt bilden sich auch regional starke Gewitter an der Ostseeküste und im Nordosten. Die teils schweren Gewitter in Baden-Württemberg ziehen über die Nordhälfte Bayerns bis nach Sachsen. In Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kommt es ebenfalls zu Gewittern.

Neue Unwetterwarnung des DWD: Schwere Gewitter in Baden-Württemberg und Mitte von Deutschland

Update, 15.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat auf seiner Website seine Unwetter-Warnung erneuert. Demzufolge kommt es lokal zu schweren Gewittern in der Mitte Deutschlands und in Baden-Württemberg. Die Rede ist von regional starken Gewittern im Norden, in der Mitte und in Baden-Württemberg – sowie  Sturmböen  auf dem Brocken.

Update, 12.41 Uhr: Gewitter und Starkregen haben heute in  Nordrhein-Westfalen  nachgelassen. Schauer gab es aber noch vielerorts. Die neue Woche startet ebenfalls nass und unbeständig, wie eine Meteorologin des DWD in Essen sagte. Sie bezeichnete die Wetterlage als  markant .

Im Nordwesten des Landes NRW sei demnach am Montag punktuell mit kurzen und heftigen Regenfällen zu rechnen. Auch der Dienstag werde sich wechselhaft zeigen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen  22 und 26 Grad . Prognosen für das Wetter in der zweiten Wochenhälfte sind noch ungewiss.

DWD warnt für heute vor starken Gewittern mit erhöhter Unwettergefahr

Update, 10.12 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Gewittern mit erhöhter Unwettergefahr, die ab heute Mittag von Westen bis in die Mitte und am Sonntag im Osten und Süden auftreten sollen.

Heute drohen außer im äußersten Westen und Nordwesten Schauer und teils kräftige Gewitter mit lokalen unwetterartigen Entwicklungen, die Starkregen um  30 Liter pro Quadratmeter  in kurzer Zeit, größeren Hagel um oder über  2 cm Durchmesser  sowie Sturmböen zwischen  80 und 100 km/h  (Beaufortskala 9 bis 10) bringen können. In der Nacht zum Montag ziehen sich die Gewitter in den Süden zurück und können dort in mehrstündigen Starkregen übergehen, wobei anfangs weiterhin Unwetter nicht ausgeschlossen sind.

Erstmeldung: Wiesbaden – Sintflutartige Regenfälle, heftige Gewitter und Hagel haben am Wochenende in NRW und weiteren Teilen Deutschlands für  Chaos  gesorgt. Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll Wasser und vielerorts mussten Feuerwehrleute im  Dauereinsatz  ausrücken. Die Unwetter trafen zahlreiche Städte und Gemeinden mit voller Wucht und sorgten für  erhebliche Schäden .

Unwetter heute in Deutschland: Hagel und Starkregen setzen NRW unter Wasser

Das Wochenend-Wetter kippt. In  Nordrhein-Westfalen  waren besonders das Ruhrgebiet, das Münsterland und das Rheinland betroffen. In  Essen ,  Dortmund ,  Bochum  und weiteren Städten meldeten die Einsatzkräfte Hunderte vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Nach Angaben der Feuerwehr Essen gab es über  100 Einsätze  innerhalb kurzer Zeit. Auch im Kreis  Mettmann  und im Raum Köln fiel zeitweise der Strom aus. Der  Deutsche Wetterdienst  warnte vor Starkregen, Hagel und stürmischen Böen. In einigen Regionen fielen innerhalb weniger Stunden mehr als  40 Liter  Regen pro Quadratmeter. Meteorologe Dominik Jung schrieb sogar von Superzellen-Alarm.

Gewitter und Unwetter heute auch in anderen Teilen Deutschlands

Nicht nur NRW wurde von den Unwettern getroffen: Auch in  Niedersachsen , Hessen und  Baden-Württemberg  kam es zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen. Feuerwehren mussten umgestürzte Bäume beseitigen und Keller auspumpen. In Teilen Süddeutschlands sorgten Hagelschauer für Schäden an Fahrzeugen und Dächern. Der DWD teilte mit, dass auch in den kommenden Tagen mit weiteren Gewittern und Unwettern gerechnet werden müsse.

Hagel und Starkregen setzen NRW unter Wasser. © dpa(2) / NWM-TV/Thomas Banneyer

In  Baden-Württemberg  musste die Feuerwehr mehrmals ausrücken, es blieb aber laut Polizei bei kleineren Vorfällen. In  Artern  in Thüringen schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein und verursachte einen Dachstuhlbrand. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund  150.000 Euro . In  Rheinland-Pfalz  waren am Samstag mehrere Regionalzugstrecken wegen des Unwetters gesperrt, die Einschränkungen wurden laut einer Sprecherin am Sonntagmorgen wieder aufgehoben. Das Unwetter über Hessen setzt mehreren Festen zu.

Wetterlage bleibt angespannt: weitere Unwetter möglich – Gewitter verzögern Ironman in Hamburg

Die Gefahr weiterer Unwetter ist laut Meteorologen noch nicht gebannt. Der deutsche Wetterdienst rät dazu, lokale Warnungen zu beachten und Keller sowie tiefer gelegene Räume möglichst zu sichern. Besonders in den Abendstunden könne es erneut zu heftigen Gewittern,  Hagel  und  Starkregen  kommen. Die Einsatzkräfte in NRW und ganz Deutschland bleiben weiterhin in  Alarmbereitschaft .

Am Sonntagmorgen hat ein schweres Gewitter den Start der  Ironman-Europameisterschaft  in Hamburg verzögert. Das Rennen der Profi-Frauen, das eigentlich um 6.15 Uhr beginnen sollte, wurde von den Veranstaltern auf  7 Uhr  verschoben. Auch die rund  3000  Hobby-Triathletinnen und -Triathleten mussten später als geplant ins Rennen starten.



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